Gebäudeversicherung: Elementargefahren

Elementargefahren sind in aller Munde. Wichtig: Ja, aber mit Recht keine Pflichtversicherung. Wir sind freie Bürger und es ist unsere Entscheidung, ob wir einen Versicherungsschutz wollen oder nicht. Die Konsequenz ist jedoch, dass wir auch im Schadenfall Versicherungsschutz haben oder nicht. Und wenn nicht, sollte keiner den Staat um Hilfe anrufen, weil die Nichtversicherung die eigene freie Entscheidung war. Die Behauptung, die in den Medien gerne von Betroffenen vorgetragen wird, der Versicherungsschutz würde 1.500 € betragen, ist eine Unverschämtheit, genauso wie die Journalisten, die diese Fake-News über den Sender schicken. Der Versicherungsschutz kostet um die 150 € im Jahr für die Gebäude- und die Hausratversicherung, also etwa 300 € im Jahr für beide. Ich habe für beide einen Versicherungsschutz und brauche im Schadenfall keinen Verlust zu fürchten.

 

 

Einige Tipps für die Gebäudeversicherung:

  • Ein Einschluss von Elementargefahren in den Deckungsumfang ist für jedes Haus wichtig. Der Preiszuschlag von höchstens 150 € im Jahr ist minimal im Verhältnis zu der Höhe möglicher Schäden.

 

  • Schäden durch Einbruch und Einbruchsversuch sowie durch Vandalismus sollten im Deckungsumfang enthalten sein.

 

  • Auf den Ausschluss einer Leistungskürzung bei grob fahrlässig herbeigeführten Schäden ist zu achten.

 

  • Bei der Gebäudeversicherung kennt man die Leistungskürzung durch Unterversicherung. Dies gilt, wenn die vereinbarte Versicherungssumme niedriger als der Neuwerte des versicherten Gebäudes ist. Es wird empfohlen, die Versicherungssumme in ausreichender Höhe zu vereinbaren.

 

  •  Die Provision für den Versicherungsvermittler beträgt zwischen 20 % und 30 % im Jahr. Diesen Betrag bekommt er jedes Jahr und nicht nur im Jahr der Beratung mit Versicherungsabschluss. Gebäudeversicherungen mit einen Netto-Tarif, d.h. ohne Berücksichtigung von Provisionen, sind jedes Jahr um 20 % bis 30 % günstiger.

 

 

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